Renate Christin in der Presse

Renate Christin: Lebens-Fluss DonauPeter Burkes: "Renate Christin im artspace Erdel" in: Regensburger Tagebuch, 24. September 2018

Florian Sendtner: "Archaische Donau-Armada" in: Mittelbayerische Zeitung, 15. September 2018

Susanne Wolke: "Auf dem Lebens-Fluss-Donau" in: Der neue Tag, 15. September 2018

Lebens-Fluss Donau: Blizz, 19. August 2018

Lebens-Fluss Donau: Kult Regensburg 2018

Andrea Buckland im Gespräch mit Renate Christin: The creative business

Gabriele Mayer: "Starke Frauen stehen im Mittelpunkt" in: Mittelbayerische Zeitung, 26. März 2018

Udo Weiß: "Menschenbild der Zukunft" in: Der neue Tag, 20. März 2018

Udo Weiß: "Vier Künstler und ihre Werke" in: Der neue Tag, 13. März 2018

Susanne Wolke: "Gute Laune durch Farben" in: Der neue Tag, 17. Mai 2017

Matthias Dettenhofer: "Werke von Renate Christin im Leeren Beutel" in: blizz, 5. Mai 2017

Marianne Sperb: "Ist das Kunst oder kann das weg?" in: Mittelbayerische Zeitung, 31. August 2016.

Renate Christin erhält Kulturpreis 2018

Renate Christin Lebens-Fluss DonauDer Landkreis Regensburg verleiht den Kulturpreis 2018 an Renate Christin und ehrt die Künstlerin damit für ihr Lebenswerk. Auch wir gratulieren Renate Christin ganz herzlich.

Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg, lobte in seiner Laudatio besonders den Einsatz der Künstlerin und Kunstorganisatorin für die Frauen in der Kunstszene auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Sie strebe ein „gemeinsames Haus Europa an, das sich für ein friedvolles Miteinander einsetzt“. Er erklärte weiter: „Sie ist künstlerisch in der Region verwurzelt, richtet ihren Blick aber immer hinaus in die Welt.“ Die Preisträgerin zeigte sich nach der Laudatio sehr emotional: „Ich bin ganz gerührt“, verriet sie mit Freudentränen in den Augen und bedankte sich für die Auszeichnung sowie die Unterstützung.

Wir stolz darauf, die Kulturpreisträgerin des Jahres 2018 Renate Christin mit der Ausstellung LEBENS-FLUSS DONAU im Rahmen des Themenzyklus „4 Elemente“ zu zeigen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 13. September 2018 um 20 Uhr am Fischmarkt 3 in Regensburg statt. Renate Christin ist anwesend.

„Der Horizont ist heute weiter als er jemals war!" Ein Gespräch mit Renate Christin

von Peter Lang

Renate Christin Foto: Wolf ErdelDeine roten Haare...
... na ja, das habe ich irgendwann einmal für mich entschieden. Meine Großmutter war rothaarig, meine Mutter war rothaarig, ich hatte blonde, leicht ins Rötliche spielende Haare. Es war also keine Frage, dass meine Haare auch rot werden mussten. Vor der Farbe Rot in der Malerei hatte ich immer gewisse Hemmungen, eine Scheu. Erst in Paris in den 1990er-Jahren entwickelte ich den Mut, erstmals auch ein kräftiges und eindeutiges Rot zu verwenden. Paris assoziiere ich mit diesem speziellen Rot, das Verwegenheit, aber auch Verletzlichkeit signalisiert.

Du ordnest Städten Farben zu?
Ja, Gelb und Orange waren die vorherrschenden Farben, als ich in Slowenien gemalt habe. Es entspricht für mich der Farbgebung der Landschaft im Frühling, mit dem Ausblick auf die Weinberge, die im Sonnenschein liegen. Triest ist ockerfarben. Florenz assoziiere ich mit den Olivenhainen und in Rom sind es die sieben Hügel mit den perspektiven Farbabstufungen Blau zu Grün. Rot habe ich für Paris gewählt. Im Gegensatz zu Madrid mit einem feurigen Rot, ist es ein erdiges Ro, das für mich eine gewisse Melancholie beinhaltet und dadurch an die traurigen Liebschaften von Edith Piaf erinnert, die sie in ihren Liedern zum Ausdruck bringt. Die Häuser in Lviv in der Ukraine haben eine kalkige Farbigkeit, dabei gibt es jedes mögliche zarte Grün, Blau oder Rosa.

Wie kamst du zur Malerei?
In einer schwierigen Phase. Wie es halt so ist, der Mensch sucht sich bei Herausforderungen ein Ventil. Bei mir war es eine Wand im Kellergeschoss, die ich spontan und aus dem Bauch heraus bemalte. Einfach so. Ich musste das einfach tun. Intuitiv und ohne zu überlegen malte ich darauf los. Als ich meinem Mann das Werk zeigte und meinte, dass ich glaube, malen zu können, sagte er: „Ja, glaube ich auch“. Dann wünschte ich mir zu Weihnachten einen Ölfarbkasten. Ich bekam ihn und legte los. Intuitiv und rein nach Gefühl. Vollkommen aus dem Bauch heraus. Bei einem Aufenthalt in Bad Abbach zeigte ich meine Arbeiten Herbert Riemer, der damals dort eine Galerie führte. Seine Stimme habe ich noch im Ohr: „Die hat einen frechen Strich! Was machen wir mit der?“ Und so kam es zur ersten Ausstellung. Die Vernissage musste ohne mich stattfinden, ich lag wegen einer Operation in der Klinik. Mein Vater und mein Mann hatten die Ausstellung gehängt. Als ich aus der Narkose erwachte, brachte mir mein Mann den Zeitungsausschnitt mit der Überschrift „Erstausstellung von Renate Christin“.

Meine Malerei ist offen

Künstler im artspace Erdel

Öffnungszeiten

Wir sind Montag bis Freitag
von 11 bis 18 Uhr für Sie da!

artspace Erdel Fischmarkt 3
& Schaulager Am Schallern 4

Gerne auch nach Vereinbarung.
Kontakt: 0941 - 70 21 94 und Mobil 0170 - 31 80 748

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