Ausstellungsende - Hochwasser

Reloaded?

Möglicherweise. Die Exponate von Regina und Dirk Streitenfeld sind jedenfalls gut in Schillingsfürst angekommen. Dort werden sie ab Ostern im Schloss Schillingsfürst - einem Museum mit historischen Räumen im Barockstil zu sehen sein.

Bei uns geht's (fast) wie gewohnt weiter. Jour fixe immer Mittwochs von 16 bis 19 Uhr.

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Blick auf den Nordeingang des artspace am Fischmarkt 3 (weisses Haus mit Treppe zur Donau): 6.1.2018 (Foto: Wolf Erdel)

6. Januar 2018, Tag der heiligen 3 Könige: In Regensburg steigt schon seit Tagen der Wasserstand der Donau. Schon haben wir Sandsäcke bereitgestellt und ein Hochwasser-Schott aufgebaut, um den  Artspace am Fischmarkt 3 und das Schaulager am Schallern 4 gegebenfalls vor der Flut schützen zu können. Nun sagen die Prognosen, daß die Scheitelwelle in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Bereich verläuft, der keine Schäden verursachen wird. Damit kommt Erleicherung auf, und auch wieder das Gefühl, was für ein Geschenk das Leben am Fluß täglich sein kann.

Jedenfalls passen diese ersten Tage des Jahres gut zu unserem Ausstellungsthema 2018: Die vier Elemente - Wasser. Das kulturelle Jahresthema der Stadt Regensburg "Stadt, Land, Fluß" wird dazu einen guten Rahmen bilden.

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Blick aus dem Artspace Fischmarkt 3: Venedig-Gefühl (Foto: Wolf Erdel, 6.1.2018)

Neben der Erleichterung über den guten Ausgang des Hochwassers stimmt das Ende der herausragenden Ausstellung von Regina und Dirk Streitenfeld traurig. Die meisterhaften Arbeiten waren in ihrer intellektuellen Vielschichtigkeit Gegenstand hervorragender Kritiken und Themen vieler anregender Gespräche. Einge Arbeiten werden noch wenige Tage in unserem Schaulager am Schallern 4 zu sehen sein, bevor die Bilder zur nächsten Ausstellung von Dirk Streitenfeld Regensburg verlassen müssen.

Hier noch ein Rückblick Ausstellung Regina und Dirk Streitenfeld. Bei Interesse Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Telefon: 0941-702194.

Medienkunst: Stipendien am Edith-Russ-Haus

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst drei Stipendien zur Förderung der künstlerischen Arbeit im Bereich der Medienkunst (je €10.000).

Das Stipendium gilt für die Dauer von 6 Monaten, von Juli bis Dezember 2018.

Das Stipendium der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus für Medienkunst fördert ein breites Spektrum der Medienkunst, von Videokunst und netzbasierten Projekten bis hin zu Klang- oder audiovisuellen Installationen. Das Stipendium wird für die Produktion eines neuen Projekts im Bereich der Medienkunst vergeben.

BEWERBUNG: bis zum 28. Februar 2018

Stiftung Niedersachsen

Die Vergabe der Stipendien wird von einer internationalen Jury entschieden.

Es werden nur Anträge von Künstler*innen angenommen, nicht von Institutionen. Nur ein Antrag pro Jahr/pro Person wird akzeptiert. Künstler*innen können sich als Gruppe bewerben, das Fördergeld ist jedoch gleich wie für Einzelbewerbungen. Die Person, deren Name als Kontakt angegeben wird, wird als verantwortlich für das Projekt angesehen. Die Stipendiat*innen sollen in die Aktivitäten des Medienkunsthauses eingebunden werden, u.a. mit Workshops, Präsentationen oder Künstlergesprächen. Die Termine werden in gemeinsamer Absprache mit dem Edith-Russ-Haus festgelegt.

Weitere Informationen: www.edith-russ-haus.de
Tel.: 0441 235-3208

Weihnachtsparty Fischmarkt 3

Herzliche Einladung

Unsere jährliche (Vor-) Weihnachtsfeier - outdoor im Hofgarten, weil auch alle Nachbarn eingeladen sind und sowieso jeder, der vorbeikommt und Weihnachten feiert - oder sich einfach mit uns über die länger werdenden Tage freut. Elisabeth Aslan, Antonia Kienberger und Wolf Erdel steuern Tee, Punsch, Glühwein, Plätzchen und gute Laune bei. Special: Im Hofgarten darf geraucht werden!

Schaulager am Schallern 4 - schauen Sie einfach mal vorbei!

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Das Schaulager ist für uns nicht nur Aufbewahrungsort sondern auch Spielstätte, Proberaum, Labor, Werkstatt. Gerade im Winter und ausserhalb der Messezeiten im (Kunst-)Jahr finden Sie uns hier. Einzelstücke der laufenden Ausstellung und Arbeiten aus vorangegangenen Ausstellungen - manche in Kommission, andere im Besitz des Verlages - können Sie hier sehen und gerne auch probeweise in der Hängung begutachten.

Zur Zeit arbeiten wir auch an dem Aufbau einer Sammlung im Internet: www.erdel-shop.de (oder oben in der Menüliste "Kunstshop"), wir freuen uns, wenn Sie hier Stücke finden, die für Ihre Sammlung interessant sind.

Wenn wir gerade nicht da sind: einfach anrufen, oft sind wir im artspace am Fischmarkt 3  und gehen gerne zum Schaulager hinüber. Tel. 0941-702194

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Hier finden sie uns am Schallern 4 - wenige Meter vom Fischmarkt 3 entfernt.

Heiner Riepl zeigt Malerei und Grafik aus drei Jahrzehnten

Sonderausstellung im Spital Hengersberg

Die Eröffnung findet am Freitag, 24. November 2017 um 19 Uhr statt.
Dr. Andrea Madesta führt in das Werk Heiner Riepls ein.

Heiner Riepl

Die Ausstellung ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen. 

Mehr Informationen über das künstlerische Schaffen von Heiner Riepl.

Presseartikel: Passauer Neue Presse, 24.11.2017
Rezension: Passauer Neue Presse, 29.11.2017

 

Zum Tod von Axel Kasseböhmer

Der deutsche Maler Axel Kasseböhmer ist tot

Nach Angaben der Galerie Sprüth Magers, die den Künstler seit 1984 vertritt, ist er am 9. September 2017 an einer langjährigen Erkrankung gestorben. Der 1952 in Herne (Nordrhein-Westfalen) geborene Kasseböhmer studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und Gerhard Richter. Seit 2001 war er selber an der Münchner Akademie der Künste in der Lehre tätig.

Die Akademie der Bildenden Künste München würdigt Axel Kasseböhmers Drang, die Grenzen der Malerei auszuloten und neu zu definieren. In seiner Malerei vollzog er eine paradigmatische Neupositionerung des Mediums. Seine Innovationskraft machte ihn zu einer prägenden Figur in der Kölner Kunstszene und der deutschen Malerei.

Axel Kasseböhmers Schaffen hat eine nachhaltige Wirkung auf eine ganze Gerneration von Künstlerinnen und Künstlern und prägte auch seine Klasse für Malerei an der Akademie der Bildenen Künste München, die er von 1995 bis 2017 erfolgreich leitete.

Zhao Bin studierte von 1999 bis 2001 bei Axel Kasseböhmer.

Kunstmarkt: Neue Vertriebsformate

Media Art and the Art Market II

Media Art Ars Electronica 2017 Foto Wolf ErdelKonferenz auf dem Ars Electronica Festival am 7. September 2017

Die sechs  Vorträge am ersten Tag des Ars Electronica Festivals setzten zwei Schwerpunkte: Das Sammeln und Konservieren von Medienkunst und neue Formate für die Vermittlung und den Verkauf von Kunst. Vom traditionellen Galeriebetrieb, reinen Künstleragenturen, Kulturinstitutionen bis hin zu Vertriebsleitern von neuen digitalen Einkaufs- und Organisationstools waren bis auf die Künstler alle Akteure des Kunstmarktes vertreten.

So unterschiedlich die Ansätze und Zielsetzungen der einzelnen Formate auch sind, eines ist klar: Am digitalen Weg der Vermittlung von Kunst, nicht nur der Medienkunst, führt kein Weg vorbei.

Ausstellungstipp: Peter Dorn im Stadtmuseum Amberg

Zeichnung und Montage

26.10.2017 - 03.12.2017

Ausstellungseröffnung
26.10.2017, 19:30 Uhr

Peter Dorn

"In seinen Arbeiten hinterfragt Peter Dorn gesellschaftlich akzeptierte Konventionen, stellt Dinge in einen veränderten Kontext, ermöglicht ihnen eine andere Bedeutung anzunehmen. Peter Dorns Zeichnungen und Montagen sind ein intelligenter und ästhetisch reizvoller Zusammenschluss der Systeme Alltag und Kunst. Der Betrachter – und dies ist eine seiner künstlerischen Strategien – erfährt damit Bedeutungsübertragungen, die Peter Dorns Werke als Metaphern erscheinen lassen." Dr. Wolf Erdel

> Mehr über Peter Dorn

Öffnungszeiten Stadtmuseum Amberg
Di.-Fr.: 11-16 Uhr, Sa. u. So.: 11-17 Uhr
Zeughausstraße 18
92224 Amberg
Tel.: 0 96 21-10284

GLUON - Plattform für Kunst und Wissenschaft

GLUON ist eine neue Plattform für Kunst und Wissenschaft. Die Gluon Foundation forciert die Zusammenarbeit von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen. Als Kick-off dieser von Christophe de Jaeger entwickelten Initiative findet bei Ars Electronica ein Round Table statt, bei dem der Kurator und Kunstmanager Hans-Ulrich Obrist von der Serpentine Gallery in London und Paul Dujardin von BOZAR in Brüssel mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen diskutieren. Moderiert wird das Gespräch von Gerfried Stocker, dem künstlerischen Leiter der Ars Electronica.

paul dujardin hans-ulrich obrist gluon session ars electronica 2017reverse engineered residency

Gemeinsam mit Ars Electronica startet diese neue Initiative, in der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Künstlern und Künstlerinnen zusammenbrachte werden sollen. Dieser Austausch findet allerdings nicht in der üblichen Form statt, bei der ein Künstler oder eine Künstlerin in ein Labor fährt und sich dort inspirieren lässt. Diese Mal soll das genau umgekehrt laufen: Künstler und Künstlerinnen laden einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin in ihr Atelier ein und arbeiten hier gemeinsam an einem Projekt.

Interessierte SammlerInnen übernehmen die Patronanz über diese Kooperationen und können die dabei entstandenen Werke erwerben.

Es ist sozusagen eine „reverse engineered residency“, aber natürlich immer mit dem Ziel, diese unheimlich spannenden Querverbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft neu zu beleuchten, zu erproben und zu unterstützen. Ars Electronica bietet mit den Gallery Spaces und dem Residency-Programm eine Plattform, auf der sich alle, die an einer Verbindung von Medienkunst und Kunstmarkt in irgendeiner Form Interesse haben, treffen und austauschen können.

Das neue Residency-Programm wird 2017 auf dem Ars Electronica Festival vorgestellt. Die teilnehmenden Künstler sind Rachel Rose (US), Manthia Diawara (ML/US), Damian Ortega (MX) und Jan de Cock (BE). Beatrice de Gelder (BE) spricht über die Perspektive der Wissenschaft über diese neue Initiative.

Foto: Paul Dujardin, Hans-Ulrich Obrist
Credit: Antonia Kienberger

Collectors Program für Medienkunst auf der Ars Electronica 2017

2017 gibt es zum ersten Mal einen Kunstmarkt am Ars Electronica Festival: Im Untergeschoß in der POSTCITY am Linzer Hauptbahnhof.

medienkunstmark ars electronica 2017Digitalisierung verändert Kunstmarkt

Gerfried Stocker bezeichnet die Kunstmarkt-Initiative als die wahrscheinlich größte Neuerung des Ars Electronica Festivals. Ars Electronica startet damit eine Initiative Medienkunst und Kunstmarkt vereinen und probieren mit dem Collectors Program ein neues Format aus. Die Digitalisierung verändert auch den Kunstmarkt. Es gibt da interessante neue Strömungen und Möglichkeiten, wie etwa Online-Galerien oder auch Online-Auktionen, die mittlerweile sehr erfolgreich sind. Auch die Meinungs- und Wertbildung im Kunstmarkt erfolgt zunehmend über Online-Magazine und nicht mehr nur über gedruckte Hochglanzbroschüren und -Magazine. Rankings von Künstlern und Künstlerinnen werden über Big-Data-Analysen erstellt. Es haben sich aber nicht nur Wert- und Meinungsbildung im Kunstmarkt verändert, sondern auch die Verwertung.