Erwin Eisch - Künstlerleben und Lebenskunst

Erwin Eisch in seinem Atelier, 2009 (Foto: Erdel Verlag)

Den Lebenskünstler Erwin Eisch zu beschreiben ist von vorneherein ein ebenso uferloses Vorhaben wie er selbst stets grenzenlos bleibt - was er auch immer anfängt. Joachim Haas (Ausstellungskatalog Erwin Eisch "Nimm zwei und werde frei", Schweinfurt 1997) beschreibt ihn als "weltbekannten Glaskünstler, Maler, Zeichner, Satiriker, Vortragender ..." vor allem aber als "ein Phänomen, ein Naturereignis, ein Erlebnis".

Wir versuchen trotzdem hier einen kurzen Überblick zu werk und Leben und verweisen sonst auf das bewährte Wikipedia.

Gretel Eisch und Erwin Eisch, 2009 (Foto: Antonia Kienberger)

> Website Erwin Eisch

Erwin Eisch - Lebensdaten

1927 in Frauenau geboren

bis 1948: Schulausbildung, Lehre als Glasgraveur in der Werkstatt des Vaters

1949-52: Akademie der Bildenden Künste München, Klasse Design

1957-60: Akademie der Bildenden Künste München, Klasse Bildhauerei

1957: Erwin Eisch ist Gründungsmitglied der Künstergruppe "Spur"

1960: Gründung der Künstlergruppe „Radama“ mit Gretl Stadler und Max L. Starck

seit 1964 Gastprofessuren in USA, Europa

1965: Gründung des eigenen Glasstudios in Frauenau

1977: Gründung der Keramikwerkstatt mit Bob Strini und Peter Kobbe "Lehm & Lehm lassen". Erwin Eisch setzt sich für einen neuen und schöpferischen Umgang mit dem Material Ton ein, und arbeitet auch mit Kindern und Jugendlichen, da er entdeckt, daß deren Denken noch nicht konventionell eingeengt ist. Es gelingen märchenhaft schöne Projekte z.B. auch mit Keramik-Marionetten

1987: Gründung der freien Akademie – Bildwerk Frauenau. Dort werden seither Kurse in Glasgestaltung, Zeichnung, Malerei und Keramik angeboten. Erwin Eisch erhält den Kulturpreis Ostbayern.

seit 1994: Japanreise anläßlich einer Ausstellung von Erwin Eisch in Nagahama. Seither sechs weiter Japanreisen.

2007: Erwin Eisch erhält die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Frauenau. Zwei Jahre später wird er den Ehrenbrief wieder zurückgeben, in Reaktion auf politische Vorwürfe im Bereich des Frauenauer Glasmuseums, das Gründung und Ausbau zu großen Teilen seinem ehrenamtlichen Wirken und der Arbeit seiner Tochter Dr. Katharina Eisch-Angus verdankt.

2009: Gründung der Stiftung Erwin und Gretel Eisch in Frauenau

Siehe auch: Webseite Erwin Eisch: Biographie

 

Erwin Eisch im Glasmuseum Frauenau, 2009 (Foto: Erdel Verlag)

 

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