Juan Fernando de Laiglesia: 400 lunas emocionadas

Juan Fernando de Laiglesia im Atelier

Juan Fernando de Laiglesia im Atelier - Vorbereitung zur Ausstellung (Foto aus dem Besitz des Künstlers)

"400 lunas emocionadas - 400 Monde ganz bewegt" lautet der Titel der Ausstellung mit Arbeiten von Juan Fernando de Laiglesia, die wir am 17. Juni in der Galerie am Fischmarkt im Rahmen der spanischen Kulturwoche eröffnen.

Das Arbeitsthema "Astronomia" ergab sich nicht nur durch das Jahr 2009 - das Jahr der Astronomie -, nicht nur durch die Gemeinsamkeiten des Astronomen Kepler, der wenige Meter von unserer Galerie entfernt lebte und arbeitete, und dem Astronomen Aller aus der galizischen Heimat des Künstlers, nicht nur durch die gemeinsame Unesco-Anerkennung des Sternenhimmels und Regensburgs als Weltkulturerbe - sondern - sie ergab sich am meisten durch die Neugier, Freude und Aufgeregtheit, die den Künstler und den Galeristen beim Blick zu den Sternen verbindet. Die Ausstellung wird eine Sternenkette strahlender Veranstaltungen beinhalten, mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

Hier ein kleiner Vorgeschmack: Virtueller Rundgang durch das Keplerhaus in Regensburg (wenige Meter von der Galerie entfernt): Keplerhaus-Panorama!

Weitere Infos: Internationales Astronomiejahr 2009 - Deutschland

Ano Internacional de la Astronomia - Spanien

Eröffnung der Ausstellung "400 Lunas emocionadas - 400 Monde ganz bewegt"

Silvia Penido und Juan Fernando de Laiglesia im artspace Erdel

Konzert am 18.6.09 mit Silvia Penide nach der Ausstellungseröfnung am 17.6.09 in der Galerie am Fischmarkt (rechts im Hintergrund Juan Fernando de Laiglesia vor dem Zyklus "emotionale Phasen").

Ein großer Erfolg war die Eröffnung der Ausstellung mit Juan Fernando de Laiglesia am 17.6.09 in der Galerie am Fischmarkt. Doch es kam, wie es nur bei Juan Fernando passiert: Das wahre Geheimnis ethüllte sich den treu ausharrenden Besuchern erst lange nach Untergang der Sommersonne: Als die hellen Galerielampen ausgeschaltet waren und nur noch über dem großen Tisch mildes Licht brannte, traten plötzlich die Monde auf den farbstarken Gemälden plastisch und dreidimensional hervor. Es war Juan Fernando gelungen, im hellen Tageslicht nicht mehr als die Oberfläche sichtbar werden zu lassen, die Monde in ihrer ganzen räumlichen Pracht aber erst im Zwielicht und zur Zeit der astronomischen Beobachtung zu enthüllen. Eine Dokumentation der Ausstellung wird in den nächsten Tagen an dieser Stelle folgen.

Bildnachweis: Wolf Erdel

400 Monde - Vorschau zum Buch

Publikation 400 Monde ganz bewegt

"Es geht ja nicht darum, ein Bild hinzupinseln" (Erwin Eisch bei der Eröffnung der Ausstellung im Dezember 2009). Jedes Bild ist eine neue Herausforderung. Genauso verstehen wir die Arbeit unserer Galerie: Jede Ausstellung ist eine neue Herausforderung und ein Prozess, der lange vor der Eröffnung beginnt, während der Ausstellung fortschreitet und nach ihrem Ende noch lange nicht vorbei ist. Der Dialog, der dabei entsteht, und zwar zwischen Sammler, Künstler und Veranstalter, ist für uns Teil des Kunstwerkes, das wir nicht nur im einzelnen Bild oder Objekt sehen, sondern genauso in der Gesamtheit des Prozesses, in den sich der Sammler ebenso einbringt wie der Künstler und auch wir das tun.

Herausragende Erfahrungen waren in diesem Zusammenhang die Ausstellungen mit Juan Ferndo de Laiglesia. Die Beschreibung der Grundlagen seiner letzten Ausstellung im Sommer 2009 ist hier auf dieser Website im Original und in deutscher Übersetzung nachzulesen. Sie beschreibt den kreativen Akt, der zur Entstehung einer Werkfolge führt, ganz klar, einfach und verständlich. Daraus entstand die Idee, den Dialog, der sich dabei zwischen Künstler und Galerist (bzw. Galerie-Team) entwickelte, ebenso zu dokumentieren. Vor dem Druck der Gesamt-Dokumentation hier nun die erste Vorschau auf die noch im Entstehen befindliche Beschreibung - als Blick hinter die Kulissen einer Galerie und als Blick auf eine Facette der spannenden Arbeit am Kunstwerk. Über Kritk, Anmerkungen oder Anerkennung freuen wir uns.

Nun kurz zm Aufbau: Dem Bericht von Juan Fernando de Laiglesia wird die gleichzeitige Beschreibung des Galeristen gegenübergestellt. Die Texte von de Laiglesia sind dabei jeweils durch einen gelben Randbalken erkennbar, die Texte des Galeristen durch einen grauen Randbalken. Der hier vorgestellte Vorabdruck endet mit dem Tag vor der Ausstellungs-Eröffnung. Beschreibungen der Ausstellung und der anschließenden Weiterführung der Idee werden folgen. Die Autoren: Juan Fernando de Laiglesia, Antonia Kienberger (Interviews, Übersetzungen, Foto), Wolf Erdel (Galerist). Wir wünschen dem geneigten Leser viel Vergnügen!

 

Ausstellung 400 Lunas verlängert bis 14. August!

Juan Fernando in der Galerie Erdel mit dem Hauptwerk der Ausstellung: Das symbolische Teleskop

Juan Fernando de Laiglesia mit dem symbolischen Teleskop in der Galerie am Fischmarkt (Foto: Wolf Erdel)

Am 29. Juli 2009 um 20:00 Uhr luden wir alle Interessenten zu einem Themenabend zur derzeitigen Ausstellung "400 lunas emocionadas - 400 Monde ganz gewegt" ein. Themen waren - nach einer Vorstellung des Künstlers anhand einer Kurz-Autobiographie - eine Lesung zur Entstehung der Ausstellung, die Erklärung des für die Ausstellung geschaffenen symbolischen Teleskopes, sowie Videodokumente über Juan Ferndo de Laiglesia. Das Echo - insbesondere seitens des romanistischen Instituts der Hochschule - war hervorragend. Wegen der interessierten Aufnahme der Ausstellung wird derzeit an einer Dokumentation zur Entsteheung der Ausstellung gearbeitet.

Künstler im artspace Erdel & Schaulager

Freude an Bildern | Kunst-Shop Erdel

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