Weihnachts-Empfehlung Nr. 2: Tilo Ettl

Bereits unsere ersten beiden Ausstellungen mit Tilo in den letzten Jahren fanden eine so begeisterte Aufnahme, daß wir davon überzeugt sein können, mit diesem Künstler ein Werk zu präsentieren, das Bestand hat. Sein Stil der "Theatralischen Figuration" ist das Ergebnis seiner jahrzehntelangen bildnerischen Arbeit und beweist seine künstlerische Unabhängigkeit und Innovationskraft. Seine Bilder sind aber nicht nur in ihrer intellektuellen Vielschichtigkeit interessant, sie sind auch einfach Kunstwerke, die in ihrer lebensfrohen Farbkraft Freude machen. Die Zeichnungen von Tilo Ettl sind der preisgünstigste Weg, an der künftigen Entwicklung dieses Allround-Künstlers (Skulptur, Gemälde, Zeichnung) teilzunehmen, und deshalb für jeden Sammler interessant. Hier also unser Weihnachtstip Nr. 2: Das Aquarell "Rote Sonne" von Tilo Ettl. Sollte es bald weg sein - wir werden das dann durch einen roten Punkt kenntlich machen - oder sollten Sei ein anderes Werk von Tilo Ettl suchen - hier unser Link zur Ausstellung.

Tilo Ettl: Rote Sonne, Aquarell auf Bütten, 24 x 32 cm, 2009, 140 Euro

Bei Interesse: Tel.: 0941- 702194 oder mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Nicht !!! vergessen Monster
DIN A6, Michtechnik auf Papier

"Fingerübungen" nennt Volker Pfüller die Serien von Zeichnungen im halben Schulheft-Format DIN A6. Was wie zufällig entstandenes Gedankenbild wirkt, wurde von ihm als eigenständiges Genre entwickelt und mit der Präzision und dem Fleiss, der sein Werk kennzeichnet , kontinuierlich produziert. Während der vieljährigen Lehrtätigkeit als Professor an den Kunsthochschulen Berlin und Leipzig, ebenso wie bei den Theaterprojekten fehlte oft die Zeit und die Ruhe zur malerischen Arbeit. Das kleine Format war hier die Möglichkeit, freie Stunden im Arbeitstag zu nutzen - und so entwickelte er ein Verfahren im Herstellungsprozess dieser "Fingerübungen", das seinem Qualitätsanspruch gerecht wurde. Die Blätter wurden systematisch gesammelt - aus Briefumschlägen, Packpapier, Notizbögen - und gelegentlich für die eigentliche Bildarbeit vorbereitet - durch Überstreichen, farbliches Bemustern, Überkleben, ebenso wie man bei der Vorbereitung einer Leinwand für ein Gemälde vorgeht. Die eigentliche Bildidee entstand dann auf einem Fundus solcher Mini-Leinwände, die in Zettelkästen geordnet vorlagen und geduldig auf ihre Entpuppung zum Bild warteten.

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