Astrid Schröder: 1-5-20

Galerie Erdel | Astrid Schröder

Astrid Schröder: 1:5:020. Acryl auf Leinwand, 150 x 250 cm.

Die Reduktion dominiert Astrid Schröders Arbeitsweise. In ihren Linienbildern wird der Entstehungsprozess zum Bildinhalt. Die Malerei ist für sie existentiell. Die in Landshut aufgewachsene Malerin hat für sich einen klaren Stil gefunden, der ihr Schaffen weiterträgt. Sie versteht ihre Linienbilder eher als Zeichnung, als zeichnerische Geste mit dem Pinsel.

„Es ist ein ständiger Prozess, in dem ich stecke, der in meinen Alltag einfließt. Es ist ein gleiches Konzept, aus dem sich immer Neues entwickelt“, beschreibt sie die Entstehung ihrer Werke. „Ich stehe davor, lasse mich hineinfallen, eine Vertiefung in die Leere, und lasse entstehen, beim Arbeiten entsteht das Bild.“ Es ist eine meditative Leere, eine innere Sammlung, „wie das täglich geübte Gebet“.


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Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

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Mobil 0170 - 31 80 748

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Kunstwerk im Fokus

Ludwig Gebhard: Trio, Farblinolschnitt, 1997, B. 70 x 50 cm, D. 42 x 30 cm

Ein akrobatisches Trio ist auf diesem Blatt vor blauem Hintergrund versammelt. Meist ist auf Gebhards Arbeiten nur eine isolierte Person oder ein Paar zu sehen, vielfigurige Kompositionen sind nicht seine Sache.

Trio vereint wie "Paar in Gelb" und "Paar 94" eine Reihe von Gegensätzen in sich: die hoch aufgerichtete Vertikale des Mannes und die sich in waagrechter Position befindenden beiden Frauen; Stehen und Bücken; nach oben und nach unten ausgreifender Arm.

Die inhaltliche Deutung der anonymen Gruppe bleibt offen. Von Zirkusakrobaten (ein Hinweis könnte die strahlende Farbigkeit sein) bis zu einer Entführungsszene ist der Phantasie des Betrachters Raum gelassen. Auch eine Reminiszenz an die barocke Kunst könnte enthalten sein, erinnern doch die Frauenkörper an die komplexe Anordnung der nackten Frauenleiber in Rubens "Raub der Töchter des Leukippos".

(Text: Luise Finger (Auszug): Ludwig Gebhard - Linolschnitte und Radierungen, 2007, Dr. Erdel Verlag)

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