Astrid Schröder: 1-5-20

Galerie Erdel | Astrid Schröder

Astrid Schröder: 1:5:020. Acryl auf Leinwand, 150 x 250 cm.

Die Reduktion dominiert Astrid Schröders Arbeitsweise. In ihren Linienbildern wird der Entstehungsprozess zum Bildinhalt. Die Malerei ist für sie existentiell. Die in Landshut aufgewachsene Malerin hat für sich einen klaren Stil gefunden, der ihr Schaffen weiterträgt. Sie versteht ihre Linienbilder eher als Zeichnung, als zeichnerische Geste mit dem Pinsel.

„Es ist ein ständiger Prozess, in dem ich stecke, der in meinen Alltag einfließt. Es ist ein gleiches Konzept, aus dem sich immer Neues entwickelt“, beschreibt sie die Entstehung ihrer Werke. „Ich stehe davor, lasse mich hineinfallen, eine Vertiefung in die Leere, und lasse entstehen, beim Arbeiten entsteht das Bild.“ Es ist eine meditative Leere, eine innere Sammlung, „wie das täglich geübte Gebet“.


Öffnungszeiten

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Mobil 0170 - 31 80 748

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Kunstwerk im Fokus

Ornella Reni: Luther

Ornella Reni: Lutero

Allein aus der Gnade Gottes heraus ist die Erlösung des Menschen möglich. Damit vollzog Luther, Augustinermönch und Theologieprofessor, die reformatorische Glaubenswende, die in ihren Anfängen eine Volksbewegung war und erst später zu einer politischen Angelegenheit der Landesfürsten wurde.
Allein die Heilige Schrift ist die Quelle allen Glaubens und Maßstab des christlichen Handelns. Daher erklärt sich aus protestantischer Sicht die Feindschaft gegenüber Zeremonien und Theater und der Verfolgung theatralischer Kunstformen.
Ganz anders im Katholizismus: Hier wird das Leben aus dem Geist der Frömmigkeit gestaltet und die katholischen Kirchen sind in ihrer Gestaltung ein beeindruckendes Beispiel für den zeremoniellen Stil. Schauen und Verstehen sind eng miteinander verwoben. Barocke Kirchen brechen die klare Gliederung der Renaissance auf. Die Illusionsarchitektur mit geschwungenen und vorgeblendeten Säulen, die Skulpturen, die Stuckatierung und die Deckengemälde überhöhen nicht nur die Funktion des Gebäudes, sondern spielen gekonnt mit dem Licht. Die Lichtdramaturgie lässt den Kirchenbesucher und den damaligen Gläubigen über das Gebäude hinaus in die Luft, in den Himmel schweben.

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