Astrid Schröder: 1-5-20

Galerie Erdel | Astrid Schröder

Astrid Schröder: 1:5:020. Acryl auf Leinwand, 150 x 250 cm.

Die Reduktion dominiert Astrid Schröders Arbeitsweise. In ihren Linienbildern wird der Entstehungsprozess zum Bildinhalt. Die Malerei ist für sie existentiell. Die in Landshut aufgewachsene Malerin hat für sich einen klaren Stil gefunden, der ihr Schaffen weiterträgt. Sie versteht ihre Linienbilder eher als Zeichnung, als zeichnerische Geste mit dem Pinsel.

„Es ist ein ständiger Prozess, in dem ich stecke, der in meinen Alltag einfließt. Es ist ein gleiches Konzept, aus dem sich immer Neues entwickelt“, beschreibt sie die Entstehung ihrer Werke. „Ich stehe davor, lasse mich hineinfallen, eine Vertiefung in die Leere, und lasse entstehen, beim Arbeiten entsteht das Bild.“ Es ist eine meditative Leere, eine innere Sammlung, „wie das täglich geübte Gebet“.


Öffnungszeiten

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Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

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Mobil 0170 - 31 80 748

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Kunstwerk im Fokus

Ursula Bolck-Jopp: Tonight's the night

Ursula Bolck-Jopp: Tonight's the night (32)
Mischtechnik auf HDF, 18 x 24 cm, 2025

Die Weite des Horizonts lässt sich nur erahnen. Das Dunkel der Nacht verschluckt die klaren Konturen. Da ist der Betrachter auf seine Vorstellungskraft angewiesen. 

Ursula Bolck-Jopp erhellt die Schwärze der Nacht durch Lichtquellen außerhalb des Bildraums. Angestrahlt werden die junge Frau im Vordergrund, die Palme und auch das Schiff im offenen Meer. Ästhetisch elaboriert wie in einem arthouse-Film. Monochrom. Reduziert. Artifiziell. Maximaler Freiraum für die Assoziationsketten. 

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