Astrid Schröder: 4-1-19

Galerie Erdel | Astrid Schröder

Astrid Schröder: Acryl auf Leinwand, 80 x 140 cm, 2019.

In Privatbesitz.

Astrid Schröder zeichnet mit dem Pinsel senkrechte Linien, deren Länge von der Konsistenz der Farbe abhängt. Dies und das Prinzip der Wiederholung sind der Ausgangspunkt, von dem aus sie ihr Werk entwickelt – die „kontrollierte Handschrift“ wird zum Bildinhalt. Der Minimalismus der Linie, der Purismus der Zeilenordnung machen ihren Herzschlag in jeder Linie spürbar.

Zunehmend entstehen in den mono – bis polychromen Linienbildern optisch dreidimensionale Gefüge, wenn sie ihrer Intuition folgend, beim hoch konzentrierten Arbeiten den Gewichtungen von Linien und Feldern nachspürt und wenn sie ihre Handlung nutzt, Bewegungsmuster in ihren Bildern in Erscheinung treten zu lassen.


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

Besuchen Sie auch unseren Kunstshop www.erdel-shop.de

Wir freuen uns über Diskussion und Austausch. Folgen Sie uns auf

artspace.erdel on instagramartspace.erdel on facebookyoutube-Kanal

Newsletter

Bleiben Sie immer exklusiv informiert!

Senden Sie bitte eine Mail an wolf@erdel.de und wir halten Sie per Mail über Neuigkeiten im artspace und Schaulager auf dem Laufenden und laden Sie zu unseren Vernissagen und Veranstaltungen ein.

Kunstwerk im Fokus


Volker Pfüller: Bernard-Marie Koltès "In der Einsamkeit der Baumwollfelder"
Linoldruck
37 x 49,8 cm
2010, Auflage: 10
signiert

Bernard-Marie Koltès kommt 1948 in Metz zur Welt. Sein Vater ist als Offizier selten zuhause. Im Alter von 10 Jahren kommt Koltès ins Internat. Die Schule liegt mitten im Araberviertel. Es ist die Zeit des Algerienkrieges. In Koltès Werk wird die verstörende Atmosphäre des Krieges und des Kampfes wieder lebendig. Straßen, auf denen die Gesetze des Rechtsstaates nicht gelten, Straßen, auf denen jeder für sich allein bleibt. Jeder Moment ist voller Ungewissheit. Situationen können jeden Augenblick umkippen. Die Menschen, deren Wege sich zufällig kreuzen, können in jedem Moment zum wilden Tier werden.

In der Einsamkeit der Baumwollfelder wurde 1987 uraufgeführt. Es zählt zu den Höhepunkten im Werk von Koltès. In diesem Monolog für zwei Personen ist das Wort die schärfste Waffe.

Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuell sind 174 Gäste und keine Mitglieder online