Weihnachtsparty Fischmarkt 3

Herzliche Einladung

Unsere jährliche (Vor-) Weihnachtsfeier - outdoor im Hofgarten, weil auch alle Nachbarn eingeladen sind und sowieso jeder, der vorbeikommt und Weihnachten feiert - oder sich einfach mit uns über die länger werdenden Tage freut. Elisabeth Aslan, Antonia Kienberger und Wolf Erdel steuern Tee, Punsch, Glühwein, Plätzchen und gute Laune bei. Special: Im Hofgarten darf geraucht werden!

Heiner Riepl zeigt Malerei und Grafik aus drei Jahrzehnten

Sonderausstellung im Spital Hengersberg

Die Eröffnung findet am Freitag, 24. November 2017 um 19 Uhr statt.
Dr. Andrea Madesta führt in das Werk Heiner Riepls ein.

Heiner Riepl

Die Ausstellung ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen. 

Mehr Informationen über das künstlerische Schaffen von Heiner Riepl.

Presseartikel: Passauer Neue Presse, 24.11.2017
Rezension: Passauer Neue Presse, 29.11.2017

 

Zum Tod von Axel Kasseböhmer

Der deutsche Maler Axel Kasseböhmer ist tot

Nach Angaben der Galerie Sprüth Magers, die den Künstler seit 1984 vertritt, ist er am 9. September 2017 an einer langjährigen Erkrankung gestorben. Der 1952 in Herne (Nordrhein-Westfalen) geborene Kasseböhmer studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und Gerhard Richter. Seit 2001 war er selber an der Münchner Akademie der Künste in der Lehre tätig.

Die Akademie der Bildenden Künste München würdigt Axel Kasseböhmers Drang, die Grenzen der Malerei auszuloten und neu zu definieren. In seiner Malerei vollzog er eine paradigmatische Neupositionerung des Mediums. Seine Innovationskraft machte ihn zu einer prägenden Figur in der Kölner Kunstszene und der deutschen Malerei.

Axel Kasseböhmers Schaffen hat eine nachhaltige Wirkung auf eine ganze Gerneration von Künstlerinnen und Künstlern und prägte auch seine Klasse für Malerei an der Akademie der Bildenen Künste München, die er von 1995 bis 2017 erfolgreich leitete.

Zhao Bin studierte von 1999 bis 2001 bei Axel Kasseböhmer.

Kunstmarkt: Neue Vertriebsformate

Media Art and the Art Market II

Media Art Ars Electronica 2017 Foto Wolf ErdelKonferenz auf dem Ars Electronica Festival am 7. September 2017

Die sechs  Vorträge am ersten Tag des Ars Electronica Festivals setzten zwei Schwerpunkte: Das Sammeln und Konservieren von Medienkunst und neue Formate für die Vermittlung und den Verkauf von Kunst. Vom traditionellen Galeriebetrieb, reinen Künstleragenturen, Kulturinstitutionen bis hin zu Vertriebsleitern von neuen digitalen Einkaufs- und Organisationstools waren bis auf die Künstler alle Akteure des Kunstmarktes vertreten.

So unterschiedlich die Ansätze und Zielsetzungen der einzelnen Formate auch sind, eines ist klar: Am digitalen Weg der Vermittlung von Kunst, nicht nur der Medienkunst, führt kein Weg vorbei.

Ausstellungstipp: Peter Dorn im Stadtmuseum Amberg

Zeichnung und Montage

26.10.2017 - 03.12.2017

Ausstellungseröffnung
26.10.2017, 19:30 Uhr

Peter Dorn

"In seinen Arbeiten hinterfragt Peter Dorn gesellschaftlich akzeptierte Konventionen, stellt Dinge in einen veränderten Kontext, ermöglicht ihnen eine andere Bedeutung anzunehmen. Peter Dorns Zeichnungen und Montagen sind ein intelligenter und ästhetisch reizvoller Zusammenschluss der Systeme Alltag und Kunst. Der Betrachter – und dies ist eine seiner künstlerischen Strategien – erfährt damit Bedeutungsübertragungen, die Peter Dorns Werke als Metaphern erscheinen lassen." Dr. Wolf Erdel

> Mehr über Peter Dorn

Öffnungszeiten Stadtmuseum Amberg
Di.-Fr.: 11-16 Uhr, Sa. u. So.: 11-17 Uhr
Zeughausstraße 18
92224 Amberg
Tel.: 0 96 21-10284

GLUON - Plattform für Kunst und Wissenschaft

GLUON ist eine neue Plattform für Kunst und Wissenschaft. Die Gluon Foundation forciert die Zusammenarbeit von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen. Als Kick-off dieser von Christophe de Jaeger entwickelten Initiative findet bei Ars Electronica ein Round Table statt, bei dem der Kurator und Kunstmanager Hans-Ulrich Obrist von der Serpentine Gallery in London und Paul Dujardin von BOZAR in Brüssel mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen diskutieren. Moderiert wird das Gespräch von Gerfried Stocker, dem künstlerischen Leiter der Ars Electronica.

paul dujardin hans-ulrich obrist gluon session ars electronica 2017reverse engineered residency

Gemeinsam mit Ars Electronica startet diese neue Initiative, in der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Künstlern und Künstlerinnen zusammenbrachte werden sollen. Dieser Austausch findet allerdings nicht in der üblichen Form statt, bei der ein Künstler oder eine Künstlerin in ein Labor fährt und sich dort inspirieren lässt. Diese Mal soll das genau umgekehrt laufen: Künstler und Künstlerinnen laden einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin in ihr Atelier ein und arbeiten hier gemeinsam an einem Projekt.

Interessierte SammlerInnen übernehmen die Patronanz über diese Kooperationen und können die dabei entstandenen Werke erwerben.

Es ist sozusagen eine „reverse engineered residency“, aber natürlich immer mit dem Ziel, diese unheimlich spannenden Querverbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft neu zu beleuchten, zu erproben und zu unterstützen. Ars Electronica bietet mit den Gallery Spaces und dem Residency-Programm eine Plattform, auf der sich alle, die an einer Verbindung von Medienkunst und Kunstmarkt in irgendeiner Form Interesse haben, treffen und austauschen können.

Das neue Residency-Programm wird 2017 auf dem Ars Electronica Festival vorgestellt. Die teilnehmenden Künstler sind Rachel Rose (US), Manthia Diawara (ML/US), Damian Ortega (MX) und Jan de Cock (BE). Beatrice de Gelder (BE) spricht über die Perspektive der Wissenschaft über diese neue Initiative.

Foto: Paul Dujardin, Hans-Ulrich Obrist
Credit: Antonia Kienberger

Collectors Program für Medienkunst auf der Ars Electronica 2017

2017 gibt es zum ersten Mal einen Kunstmarkt am Ars Electronica Festival: Im Untergeschoß in der POSTCITY am Linzer Hauptbahnhof.

medienkunstmark ars electronica 2017Digitalisierung verändert Kunstmarkt

Gerfried Stocker bezeichnet die Kunstmarkt-Initiative als die wahrscheinlich größte Neuerung des Ars Electronica Festivals. Ars Electronica startet damit eine Initiative Medienkunst und Kunstmarkt vereinen und probieren mit dem Collectors Program ein neues Format aus. Die Digitalisierung verändert auch den Kunstmarkt. Es gibt da interessante neue Strömungen und Möglichkeiten, wie etwa Online-Galerien oder auch Online-Auktionen, die mittlerweile sehr erfolgreich sind. Auch die Meinungs- und Wertbildung im Kunstmarkt erfolgt zunehmend über Online-Magazine und nicht mehr nur über gedruckte Hochglanzbroschüren und -Magazine. Rankings von Künstlern und Künstlerinnen werden über Big-Data-Analysen erstellt. Es haben sich aber nicht nur Wert- und Meinungsbildung im Kunstmarkt verändert, sondern auch die Verwertung.

CyberArts 2017

State of the Art der Medienkunst

cyber arts 2017 light barrierDie CyberArts Ausstellung zeigt die preisgekrönten Arbeiten des Prix Ars Electronica am Ars Electronica Festival, von 7. bis 11. September 2017. Dass der Prix Ars Electronica zu den wichtigsten Auszeichnungen für Kreativität und Pioniergeist im digitalen Medienbereich gehört, bezeugen eindrucksvoll die über 3500 Einreichungen aus 106 Ländern.

Im Bild ein Ausschnitt aus „Light Barrier“ von dem koreanisch-britischen Duo Kimchi and Chips. Es ist eine Arbeit aus der Kategorie der Computeranimation/Film/VFX, ein in einem dunklen Raum stattfindendes, multimediales Spektakel, basierend auf Nebel, Klang und Projektionen.

Presserundgang mit Kuratorin Genoveva Rückert

Seit 1987 wird der Prix Ars Electronica jährlich verliehen. Seither hat sich jede Menge gewandelt. Die Entwicklungen in der Medienkunst sind rasant. Spätestens seit 2000, mit der Ankunft des Internets, haben sich die Kategorien vollständig gewandelt. Man sieht das zum Beispiel sehr deutlich an der Kategorie Digital Communities, die „Internet-Kategorie“. Diese hat sich sehr stark verändert: von einer Auszeichnung für bestgestaltete Webseiten hin zu einem rein community-orientierten Blick auf das Internet. Auch die Kategorie Hybrid Art hat eine Entwicklung durchgemacht. Sie entstand aus der Feststellung, dass sich hybride Formen, in der sich verschiedene Genres vermischen, immer stärker durchsetzen. Mittlerweile geht es sehr klar in eine bio-politische Richtung mit einem Fokus auf die Biowissenschaften, besonders bei den diesjährigen Einreichungen.

News zur Herbstsaison

Letzte Woche (23.8 - 26.6.2017) haben in Zürich insgesamt 59 Galerien zur Herbstsaison wieder  eröffnet und Ihr Progrmm für die nächsten Monate vorgestellt

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Saisoneröffnung Zürich (Archivbilder Dr. Erdel Verlag, Foto: Wolf Erdel)

Ein (virtueller) Rundgang durch das Programm in Zürich kann durchaus bereichern: Die Züricher Galerien

Ausstellung Zhao Bin: "VIP"

Auch bei uns im Artspace am Fischmarkt 3 und im Schaulager am Schallern 4 sind die Vorbereitungen für einen spannenden Kunstherbst in vollem Gang: Farbintensiv und frisch starten wir in den Kunstherbst und eröffnen am Galerienabend am 23. September 2017 im Artspace Erdel am Fischmarkt 3 die Ausstellung „VIP“ mit neuen Arbeiten des chinesischen Künstlers Zhao Bin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

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Zhao Bin: "Lustvoller Panda 1", Öl auf Linwnd, 100 x 140 cm, 2017

In der aktuellen Serie "Lustvoller Panda" führt Zhao Bin die Erforschung der Mechanismen der medialen Selbstdarstellung konsequent fort. Für den Wunsch nach Individualität und Einzigartigkeit in der Massengesellschaft findet Zhao Bin ironisch liebevolle Metaphern. Die Künstlichkeit des medialen Surroundings ästhetisiert er in hochartifiziellen Landschaftsräumen.

Zhao Bin

Zhao Bin ist ein chinesischer Künstler der neuen Kunstbewegung, die sich in China nach 1989 entwickelt hat. Elemente der Propagandakunst aus den Zeiten der chinesischen Kulturrevolution finden sich ebenso in seinen Bildern wie eine ironische Verarbeitung westlicher Werbesprache in der Markenwerbung - und treffen sich auf ganz verblüffende Weise. Seine Bilder sind dabei nicht nur ein Spiel mit der Ikonographie von Kulturrevolution und Pop-Art, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mit der Wirkung unserer Sehgewohnheiten.

Weitere Informationen: Künstler/ Zhao Bin

Möglichkeit zur Preview

Die neuen Bilder entstanden während Zhao Bins Künstleraufenthalts in Augsburg im Sommer 2017. Die Ausstellung hängt im Artspace Erdel am Frischmarkt 3. Gerne kann sie bereits vor dem Galerienabend, abseits vom Trubel in Ruhe besichtigt werden. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per Mail.

Open on demand

Tel.: 0941.70 21 94
Mobil Wolf Erdel: 0170.31 80 748
Mobil Antonia Kienberger: 0175.89 19 572
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

European Digital Art and Science Network

Performance „Whose Scalpel“ auf dem Ars Electronica Festival 2017

Die taiwanesische Medienkünstlerin Yen Tzu Chang präsentiert das Ergebnis ihrer Künstlerresidenz am Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS am 7. 9. und 11. September in Linz.

Artist Yen Tzu Chang„Mit der MeVisLab-Softwareplattform konnte ich meine eigenen medizinischen Bilddaten bearbeiten, Filme und ein 3D-Modell für meine Performance erzeugen“, erläutert die Künstlerin. Zudem entwickelte Chang als Bestandteil ihrer Residenz gemeinsam mit den Bremer Fachleuten einen Workshop für Schüler, der digitale Medienkunst und Wissenschaft auf innovative Weise verknüpft – ein neuer Ansatz in der Wissenschaftskommunikation.

Das ungewöhnliche Kunstprojekt: „Whose Scalpel“, so der Name der Performance, ist ein Ergebnis von Changs Residenz, es thematisiert die Zukunft der Beziehung von Mensch und Maschine in der Chirurgie. Die Installation basiert auf einer per 3D-Drucker hergestellten Nachbildung des Herzens der Künstlerin, bestückt mit Lichtquellen und elektronischen Klanggebern. Während der Performance agiert Yen Tzu Chang als „Chirurgin“, die mit Hilfe von Kabeln einen Bypass legt – und sich dabei von einer Künstlichen Intelligenz anleiten lässt. „Unter anderem soll die Installation die Frage aufwerfen, was der Mensch an Fähigkeiten verliert, wenn der Computer das Kommando übernimmt“, erläutert Chang.