Neuer Katalog: Zhao Bin 2006-2012

Dr. Erdel Verlag Regensburg: Zhao Bin Katalog 2006-2012Großformatiger Katalog,der einen vollständigen Überblick über die Arbeiten Zhao Bins aus den letzten sechs Jahre bietet.

Auf 125 Seiten sind die Serien "Miss", "Superman", "City", "Smiley", "Ghost of the city", "Searching", "News of China" "Master Bin" und "Contemporary Art" in vollfarbigen Reproduktionen abgebildet. Hochwertige Ausstattung, mit Texten von Franz Xaver Peintinger, Horst Baur und Wang Qi.

Die bisher umfassendste Darstellung der künstlerischen Entwicklung des Malers Zao Bin. Zentrales Thema sind die Lebenserfahrungen des Wanderes zwischen den Kulturen, zwischen Ost und West, Europa und Fernost.

Das Bild des Westens mit anderen Augen gesehen, dieser Spiegel mit so vielen Facetten, in denen sich schillernd nicht nur Licht und Farben brechen - das sind die Bilder von Zhao Bin. Dabei hat dieser Spiegel viele Ebenen und auch einige scharfe Kanten, aber die Kritik aus dem Land des Lächelns ist stets distanziert, sorgfältig und voller Humor.

Zhao Bin ist ein chinesischer Künstler der neuen Kunstbewegung, die sich in China nach 1989 entwickelt hat. Elemente der Propagandakunst aus den Zeiten der chinesischen Kulturrevolution finden sich ebenso in seinen Bildern wie eine ironische Verarbeitung westlicher Werbesprache in der Markenwerbung - und treffen sich auf ganz verblüffende Weise. Seine Bilder sind dabei nicht nur ein Spiel mit der Ikonographie von Kulturrevolution und Pop-Art, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mit der Wirkung unserer Sehgewohnheiten - unabhängig von unserem kulturellen Hintergrund.

Wolf Erdel (Hrsg.). Mit Texten von Franz Xaver Peintinger, Horst Baur, Wang Qi.
Zhao Bin 2006-2012. Regensburg, Dr. Erdel Verlag, 2012.

ISBN:978-3-9811486-3-3
Auflage: 1000

Zum Preis von 19 Euro erhältlich in der Galerie artspace Erdel am Fischmarkt 3 oder im Büro Am Schallern 4 oder ohne zusätzlichen Versandkosten bequem bestellen im Dr. Erdel Verlag - Kunstshop.


Öffnungszeiten

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Kunstwerk im Fokus

Figurine zu "Kleiner Mann, was nun" (Hans Fallada) für das Theater Neustrelitz 2008, Mischtechnik, 29,5 cm x 21 cm

Der Roman war 1932 ein Welterfolg, weil die Geschichte des Angestellten Johannes Pinneberg und seiner Frau Lämmchen sensibel die Ängste und Hoffnungen der Menschen nachzeichnete. Fallada schildert die Not und die Schmerzen des Individuums aus der Innenperspektive der Betroffenen und lässt sich auf das Fragile, Ungesagte in seinen Figuren ein. Das Hoffnungspotential ist beängstigend groß angesichts der bitteren Enttäuschungen und Abstürzen ins Leere.

Das Schicksal des Johannes Pinneberg wird in poetischen Bildern erzählt. Fallada rückt es weg ins Märchenhafte und schafft so eine Verallgemeinerung des Einzelschicksals. Fallada schildert die Bedrohung der Männerwelt; Männer, die nur durch die Geduld der Frauen gestärkt werden. Die Frauen spielen eine aktive Rolle, sie stützen die Männer und damit das System.

Das Volksmärchen vom kleinen Mann lebt auch von den skurrilen Figuren, die das Panorama mit vielen Farben ausleuchten. Fallada hat aus einem großen Fundus an Erlebtem geschöpft und starke Typen gezeichnet, die haften bleiben. Fallada bekennt sich zum wunderbaren Chaos des Lebens, das er selbst auch geführt hat. Er zwingt das Leben nicht unter eine Doktrin.

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