Pomodoro Bolzano: pb ring

Pomodoro Bolzano: p.b.ring

Pomodoro Bolzano

p.b.ring Nr. 6/10, 1997
Japanische Box 29 x 19 x 19 cm
Muschel, Ahornholz, Kirschholz, Kupfer, Leder, Schaumstoff

Eine fein gearbeitete Schatzkiste aus gewachstem Ahorn- und Kirschholz. Geschmeidige Lederriemen, die sich von jedem öffnen lassen. Kein Schlüssel oder Passwort nötig. Im Inneren liegt eine wunderschöne Muschel. Handgesammelt am Strand von Brasilien.

In den letzten 19 Jahren gingen einige Exemplare des p.b. ring durch viele Hände, reisten durch fast ganz Europa, überquerten den Atlantik, sahen New York und kehrten nach Brasilien zurück. Viele davon fanden eine neue Heimat. Immer regten sie intensive Diskussionen über das grundlegendste Thema - die Verständigung zwischen den Menschen - an.

Dies ist das letzte Exemplar, das noch käuflich zu erwerben ist.

Mehr Informationen: erdel-shop.de


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Szene aus "Der zerbrochene Krug" 2006, Kreide, Acryl, 39 cm x 31 cm

"Die Linien des Lebens sind verschieden /
Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen."

Das Publikum beurteilte Kleists Stück "Der zerbrochene Krug" nach der Uraufführung am Weimarer Hoftheater am 2. März 1808 als abgeschmackt und langweilig. Da half es auch nichts dass Goethe höchstselbst Regie führte. Heinrich von Kleist war gar nicht erst anwesend. Die zahlreichen Misserfolge hatten sein Selbstbeswusstsein nachhaltig angekratzt. Goethe waren schon bei der Lektüre Zweifel über den Erfolg des Stücks beim Publikum gekommen, doch tat er sein möglichstes, um das Stück dem Publikum näher zu bringen. "'Der zerbrochene Krug' hat außerordentliche Verdienste, und die ganze Darstellung dringt sich mit gewaltsamer Gegenwart auf. Nur schade, dass das Stück auch wieder dem unsichtbaren Theater angehört."

Mit dem "unsichtbaren Theater" meinte Goethe die dramaturgische Form des Enthüllungsdramas, in dem nach und nach ein vergangenes Geschehen ans Licht kommt. Das Vorbild dafür war "König Ödipus" von Sophokles - auch für Kleist, denn nicht zufällig hat sein Dorfrichter einen Klumpfuß wie Ödipus und ermittelt wie dieser gegen sich selbst. Aber im Unterschied zum Helden der antiken Tragödie weiß Adam genau, dass er der Schuldige ist. Seine Versuche, den Hals aus der Schlinge zu ziehen, machen ihn zur komischen Figur und ist von vielen großen Charakterdarstellern gespielt worden. Heute ist das Stück keineswegs mehr 'unsichtbar', sondern gehört zu den meistgespieltesten Stücken.

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