Volker Pfüller: Die Dreigroschenoper

Volker Pfüller: Szene aus der Dreigroschenoper, 2001, Kreide, Acryl auf Papier, 48,5 cm x 35,5 cm, 1400 Euro

"Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

Mackie Messer betreibt sein kriminelles Geschäft wie ein erfolgreicher Unternehmer. Er benutzt seine Wirkung auf Frauen und zieht seinen Kopf immer wieder aus der Schlinge. Mackie Messer verkörpert den neuen Typus Mensch. In der Krise fühlt er sich wohl. In der Welt des wirtschaftlichen und moralischen Verfalls fühlt er sich zuhaus.

Das Stück von Bertholt Brecht aus dem Jahre 1928 ist eines der populärsten deutschen Theaterstücke aus den 20er Jahren und die Melodien von Kurt Weill wurden von den Berlinern auf der Straße gepfiffen.


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller Theaterarbeit

Samuel Beckett: Spiel
Münchner Kammerspiele 1991
Regie: Hans-Joachim Ruckhäberle
Figurine: 48 x 33,5 cm

Ein Mann zwischen zwei Frauen.

Mit der einen ist er verheiratet, die andere ist seine Geliebte. Nichts als eine banale Dreiecksgeschichte?

Alle drei sind tot und sehnen sich nach dem Verlöschen ihres Bewußtseins. Aber ihre Vergangenheit lebt, und so bleiben sie gefangen in der Wiederholung ihrer Erinnerungen. Jeder erzählt seine Version. Keiner hört dem anderen zu. Oder hören sie sich gar nicht? Jeder ist allein mit seinem Schmerz, seiner Schuld und seiner Liebe. Einer Liebe über den Tod hinaus? Gefühle ohne Ende?

Endlich das Gefängnis des Dreiecksdramas verlassen zu dürfen, wäre die Erlösung. Nichts ist mehr wichtig im Frieden des Nichts. Aber dieses »Spiel« läßt das Nichts-Sein nicht zu.

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