Ornella Reni: Descartes

Ornella Reni: Descartes

Ornella Reni: Cartesio

Im 17. Jahrhundert siegt die Ordnung über das Chaos, die Regel über das Spiel und die Methode über den Zweifel. Der Mensch wird systematisch in den großen Schauspielen der Natur verortet. Die Rolle des Menschen als Zuschauer weitet sich aus zur universalen Beobachterposition. Dann ist er in der Lage, Ketten der Kausalität, Ketten der Wahrheit zu bilden. Descartes steht paradigmatisch für die mathematisch-geometrische Prägung des damaligen - und heutigen? - Weltbildes. Die Verinnerlichung des Autoritätsprinzips rückt den Menschen in die Rolle eines Künstlers, der seinen Körper, gleich einer Marionette, virtuos beherrscht. Dem philosophischen Konzept entspringt also endlich eine spezifische Handlungsstrategie, die sich zum gesellschaftlichen Raum in Bezug setzen lässt. Die Vorstellung von kontrollierten Leidenschaften beinhaltet die Idee der Kunst der beherrschbaren Masken.

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Kunstwerk im Fokus

Juan Fernando de Laiglesia: "Aller-Zyklus": Urania (Astronomia), Talia (comedia) 2009, 100 x 70 cm, Mischtechnik

Die 9 Monde des "Aller-Zyklus" - dem galicischen Astronomen Aller gewidmet - korrespondieren mit den 9 griechischen Musen - ein poetisches Gleichnis unsterblicher Ideen mit den zeitlosen Monden - dabei raffiniert gemalt und voller spanischer Farbenfreude.

Urania - die Muse der Astronomie, abgeleitet von Uranos, dem Sternhimmelgott. Der Zyklus muß natürlich mit Urania beginnen, in der Harmonie der Sphären ist ihr der höchste Ton zugeordnet. Der weit entfernte Planet steht hier auf dem tiefen Blaugrund des Himmelsgewölbes. Leuchtend rot korrespondiert der Hintergrund Talias - der Muse der Komödie, welche selbst in hintergründigem Blaugrau aufscheint.

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