Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller Theaterarbeit

Samuel Beckett: Spiel
Münchner Kammerspiele 1991
Regie: Hans-Joachim Ruckhäberle
Figurine: 48 x 33,5 cm

Ein Mann zwischen zwei Frauen.

Mit der einen ist er verheiratet, die andere ist seine Geliebte. Nichts als eine banale Dreiecksgeschichte?

Alle drei sind tot und sehnen sich nach dem Verlöschen ihres Bewußtseins. Aber ihre Vergangenheit lebt, und so bleiben sie gefangen in der Wiederholung ihrer Erinnerungen. Jeder erzählt seine Version. Keiner hört dem anderen zu. Oder hören sie sich gar nicht? Jeder ist allein mit seinem Schmerz, seiner Schuld und seiner Liebe. Einer Liebe über den Tod hinaus? Gefühle ohne Ende?

Endlich das Gefängnis des Dreiecksdramas verlassen zu dürfen, wäre die Erlösung. Nichts ist mehr wichtig im Frieden des Nichts. Aber dieses »Spiel« läßt das Nichts-Sein nicht zu.

Mehr Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

Besuchen Sie auch unseren Kunstshop www.erdel-shop.de

Wir freuen uns über Diskussion und Austausch. Folgen Sie uns auf

artspace.erdel on instagramartspace.erdel on facebookyoutube-Kanal

Newsletter

Bleiben Sie immer exklusiv informiert!

Senden Sie bitte eine Mail an wolf@erdel.de und wir halten Sie per Mail über Neuigkeiten im artspace und Schaulager auf dem Laufenden und laden Sie zu unseren Vernissagen und Veranstaltungen ein.

Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Figurine zu  Beckett: "Das letzte Band" für die Münchner Kammerspiele 1991, Mischtechnik, 47,5 cm x 34 cm, in Privatbesitz.

"Eines Abends, spät, in der Zukunft": Krapp, ein greiser, einsamer Mann, bespricht ein Tonband. So tat er es viele Male, dieses Mal wird es das letzte Mal sein. Was bleibt vom Leben? Lohnte es all die Mühe? Was bleibt unterm Strich?

Die graue Beckett-Figur erhält aber immer nur Antworten von seinem früheren Leben, alles frühere Tonbandaufnahmen. Als Schriftsteller ist er gescheitert, als Mann ebenso. Das Glück, die einzige Aussicht auf Glück im Zusammensein mit seiner Geliebten, hat er aufgegeben für die Kunst.

Volker Pfüller erfasste die beckettsche Existenz des Menschen in ihrem Sein und Verderben durch Verknappung und Verdichtung.

Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuell sind 92 Gäste und keine Mitglieder online