Tilo Ettl - Kurzvorstellung

Tilo Ettl, 2009 (Foto: Erdel Verlag)

Kurzbiographie:

1964 geboren in Schwandorf

1983–1986 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Regensburg

1987–1991 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1991–1992 Studienaufenthalt in New York

seit 1992 lebt und arbeitet Tilo Ettl in Planá bei Marienbad (CZ)

Tilo Ettl arbeitet in seinen Ateliers in Plana sowohl als Holz- wie auch Steinbildhauer, er ist zeichnerisch ebenso tätig wie in seinem Hauptgebiet, der Malerei. Austausch mit Kollegen - etwa in mehreren Bildhauer-Symposien sowie Teilnehme an Gemeinschaftsausstellungen (so wie im Jahr 2008 zusammen mit Erwin Eisch und anderen deutschen und tschechischen Künstern in der Ausstellung 10 + 10) prägen die Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Schaffen und ermöglichen ihm die ihn kennzeichnende unverkennbare Handschrift, unbeeinflusst von aktuellen oder modischen Kunstströmungen.

 


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Figurine zu "Kleiner Mann, was nun? (Hans Fallada) am Theater Neustrelitz 2008, Mischtechnik, 29,5 cm x 21 cm

Am Strand lernen sie sich kennen. Als sie sich haben, wollen sie sich nie wieder loslassen. Der Angestellte Pinneberg und die Verkäuferin Emma planen den Aufbruch in ihr gemeinsames Glück. Und vergessen dabei, dass die Welt nicht danach fragt. Sie igeln sich in ihr privates Glück ein und glauben fest an das Gute im Menschen. Die kalte ökonomische Realität belehrt sie eines Besseren.

Pinneberg fliegt als Kontorist beim pommerschen Landprodukthändler Kleinholz raus, weil er an die Solidarität der Angestellten glaubt. Er zieht mit Emma nach Berlin. In der Metropole bekommt er einen Job als Verkäufer in einem Textilwarenhaus vermittelt. Als ihr Kind "Murkel" geboren ist, hat das Leben von Pinneberg und seiner Frau eine neue Mitte. Er kommt wiederholt zu spät zur Arbeit und fliegt raus. Die Landung ist hart. Mit dem guten Ruf verliert er mehr als sein Gehalt. Der Arbeitslose verliert nach der Wohnung auch an Selbstachtung. Er wird vom Polizisten als Armutsopfer vom Bürgersteig gestoßen. Aus dem Angestellten ist ein Abgestellter geworden. Doch Pinneberg will kein Dieb werden, er will sauber bleiben... Doch wie schnell wechselt das Glück?

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