Dr. Wolf Erdel

Studium an der Universität Regensburg, Abschluss mit Promotion zum Thema "Räumliche Wahrnehmung"

Geschäftsführender Gesellschafter des Dr. Erdel Verlag GmbH

Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Erdel EDV-Beratung GmbH

Gründungsgesellschafter der Forstdatenverarbeitung Dr. Wolfgang Erdel, Guido Maly, Uwe Vos GdbR, nach 1992 dort beratend tätig

1997 - 2002 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Regensburg im Fach Datenverarbeitung in der Wirtschaft

1995 - 1999 geschäftsführender Vorstand des Marketing Club Regensburg e.V., danach in Vorstand und Beirat tätig

Seit 1999 Mitglied im Presseclub Regensburg e.V.

Seit 2003 Führung der Galerie artspace Erdel des Dr. Erdel Verlags, text- und bildjournalistische Arbeit, Ausstellungprogramm und Betreuung von Messauftritten, Herausgeber diverser Publikationen

Seit 2014 Mitglied im kreativForum Regensburg, seit 2016 Sprecher im Bereich Kunstmarkt


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Figurine zu "Kleiner Mann, was nun" (Hans Fallada) für das Theater Neustrelitz 2008, Mischtechnik, 29,5 cm x 21 cm

Der Roman war 1932 ein Welterfolg, weil die Geschichte des Angestellten Johannes Pinneberg und seiner Frau Lämmchen sensibel die Ängste und Hoffnungen der Menschen nachzeichnete. Fallada schildert die Not und die Schmerzen des Individuums aus der Innenperspektive der Betroffenen und lässt sich auf das Fragile, Ungesagte in seinen Figuren ein. Das Hoffnungspotential ist beängstigend groß angesichts der bitteren Enttäuschungen und Abstürzen ins Leere.

Das Schicksal des Johannes Pinneberg wird in poetischen Bildern erzählt. Fallada rückt es weg ins Märchenhafte und schafft so eine Verallgemeinerung des Einzelschicksals. Fallada schildert die Bedrohung der Männerwelt; Männer, die nur durch die Geduld der Frauen gestärkt werden. Die Frauen spielen eine aktive Rolle, sie stützen die Männer und damit das System.

Das Volksmärchen vom kleinen Mann lebt auch von den skurrilen Figuren, die das Panorama mit vielen Farben ausleuchten. Fallada hat aus einem großen Fundus an Erlebtem geschöpft und starke Typen gezeichnet, die haften bleiben. Fallada bekennt sich zum wunderbaren Chaos des Lebens, das er selbst auch geführt hat. Er zwingt das Leben nicht unter eine Doktrin.

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