Volker Pfüller - Kurzvorstellung

Volker Pfüller, 2009 (Foto: Wolf Erdel)


Volker Pfüller wurde 1939 in Leipzig geboren, studierte an der Fachhochschule für Angewandte Kunst Berlin-Oberschöneweide sowie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Seit 1990 Leitung der Abteilung Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, wo er 1992 zum Professor ernannt wurde.

Seit 1997 Professor für Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo er 2005 emeritiert wurde.

Er arbeitete in mehr als 50 Inszenierungen als Bühnenbildner mit vielen bedeutenden Regisseuren, darunter Adolf Dresen, Dieter Dorn, Alexander Lang, Thomas Langhoff und Alexander Stillmark am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne und am Schiller-Theater der Hauptstadt, an den Münchner Kammerspielen, am Münchner Volkstheater, am Thalia Theater Hamburg, an der Staatsoper Stuttgart, am Theater Heilbronn, am Landestheater Linz, an der New Israeli Opera Tel Aviv und beim Maggio Musicale Fiorentino (Italien).

Er entwarf Theaterplakate und illustrierte etliche Bücher. Volker Pfüller gestaltete außerdem zahlreiche Ausgaben der "Tollen Hefte" und Ausgaben mit Originallinoldrucken, die bei Lubok erscheinen.

Bei Volker Pfüller studierten u.a.: Anke Feuchtenberger, Kitty Kahane, Henning Wagenbreth, ATAK, Thomas Müller, Kattrin Michel, Christoph Feist, Gerda Raidt, Katrin Stangl, Philipp Stölzl.

Galerie artspace Erdel & SchaulagerEine Auswahl an Theaterplakaten und Druckgrafiken von Volker Pfüller finden Sie bei uns im Kunstshop: https://erdel-shop.de/volker-pfueller


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Spiel

Volker Pfüller Theaterarbeit

Samuel Beckett: Spiel
Münchner Kammerspiele 1991
Regie: Hans-Joachim Ruckhäberle
Figurine: 48 x 33,5 cm

Ein Mann zwischen zwei Frauen.

Mit der einen ist er verheiratet, die andere ist seine Geliebte. Nichts als eine banale Dreiecksgeschichte?

Alle drei sind tot und sehnen sich nach dem Verlöschen ihres Bewußtseins. Aber ihre Vergangenheit lebt, und so bleiben sie gefangen in der Wiederholung ihrer Erinnerungen. Jeder erzählt seine Version. Keiner hört dem anderen zu. Oder hören sie sich gar nicht? Jeder ist allein mit seinem Schmerz, seiner Schuld und seiner Liebe. Einer Liebe über den Tod hinaus? Gefühle ohne Ende?

Endlich das Gefängnis des Dreiecksdramas verlassen zu dürfen, wäre die Erlösung. Nichts ist mehr wichtig im Frieden des Nichts. Aber dieses »Spiel« läßt das Nichts-Sein nicht zu.

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