Tilo Ettl - Kurzvorstellung

Tilo Ettl, 2009 (Foto: Erdel Verlag)

Kurzbiographie:

1964 geboren in Schwandorf

1983–1986 Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Regensburg

1987–1991 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1991–1992 Studienaufenthalt in New York

seit 1992 lebt und arbeitet Tilo Ettl in Planá bei Marienbad (CZ)

Tilo Ettl arbeitet in seinen Ateliers in Plana sowohl als Holz- wie auch Steinbildhauer, er ist zeichnerisch ebenso tätig wie in seinem Hauptgebiet, der Malerei. Austausch mit Kollegen - etwa in mehreren Bildhauer-Symposien sowie Teilnehme an Gemeinschaftsausstellungen (so wie im Jahr 2008 zusammen mit Erwin Eisch und anderen deutschen und tschechischen Künstern in der Ausstellung 10 + 10) prägen die Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Schaffen und ermöglichen ihm die ihn kennzeichnende unverkennbare Handschrift, unbeeinflusst von aktuellen oder modischen Kunstströmungen.

 


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

 Juan Fernando de Laiglesia - El archipielago de Edgar Morin

Juan Fernando de Laiglesia: Das Archipel des Edgar Morin

Installation auf sechs beweglichen Paneelen
Mixed Media, 184 x 213 cm
Aus der Serie 4 Elemente: Die Struktur des Planeten
Element Erde
Horizonal und vertikal plazierbar.
Einzelstück auf Anfrage

ERDE = INSELN DIE SICH BEWEGEN
“Die Erde ist ein Archipel von sich bewegenden tektonischen Platten...
“Die Menschen zeichnen ihre Spuren von Kontinent zu Kontinent..
“Manchmal können sie weitergehen... manchmal fallen sie in einen Abgrund…”

Leitmotiv für diese Arbeit "Das Archipel des Edgar Morin" von Juan Fernando de Laiglesia ist das Zitat von Edgar Morin: "Die Erkenntnis ist wie Navigieren auf einem Ozean der Unsicherheit mit kleinen Eilanden der Gewissheit."

Die Steine auf den Rolltafeln symbolisieren die Inseln der Gewissheiten, die nach dem Zufallsprinzip um ein Bild der Unsicherheit angeordnet sind. Man könnte sie aber auch so anordnen, dass sich die einzelnen Rolltafeln harmonisch aneinander anschließen.

Edgar Morin, Philosoph und emeritierter Direktor des »Centre national de la recherche scientifique« (CNRS), ist ein engagierter Verfechter der europäischen Idee. In der Vielfalt der europäischen Denkgeschichte liegt das Potenzial einer zweiten Renaissance und einer weltweiten Kultur der Differenz.

In seinen philosophischen Hauptwerk "Die Natur der Natur" (1977) wendet sich Morin dezidiert gegen das Paradigma der Vereinfachung und des linear kausalen Determinismus und plädiert für die Anerkennung der Komplexität aller Natur- und Lebensbereiche.

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