Ornella Reni: Olimpiadi

Ornella Reni: Olimpiadi

Ornella Reni: Olimpiadi

Zeremonie ist Spiel.
Zeremonie ist Theater.
Zeremonie ist Geheimnis.
Zeremonie ist Ordnung und Überschreitung.
Zeremonie ist Gesetz, Form und Rhythmus.
Zeremonie ist sakral und profan.
Zeremonien brauchen ein Publikum, sind angelegt auf öffentliche Wirkung.
Zeremonien werden inszeniert zur Reproduktion einer Kult(ur)gemeinschaft.
Zeremonielle Darstellungen funktionieren optimal, wenn bei den Teilnehmern das Bewusstsein, einem theatralischen Akt beizuwohnen, ausgelöscht wird. Die distanzierte Position des Zuschauers wird aufgegeben und eine Aura der Faszination stellt sich ein. Die Wahrnehmungsfähigkeit der Zuschauer, nein nun Beteiligten, steigert und verringert sich gleichermaßen. Gibt es einen archimedischen Punkt bei der Zeremonie?
Zeremonie ist Magie.
Zeremonie ist Gewalt.

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Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag: 11- 17 Uhr 
Samstag: 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: 0941 - 70 21 94 und
Mobil 0170 - 31 80 748

Mail: wolf@erdel.de

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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Figurine zu "Kleiner Mann, was nun? (Hans Fallada) am Theater Neustrelitz 2008, Mischtechnik, 29,5 cm x 21 cm

Am Strand lernen sie sich kennen. Als sie sich haben, wollen sie sich nie wieder loslassen. Der Angestellte Pinneberg und die Verkäuferin Emma planen den Aufbruch in ihr gemeinsames Glück. Und vergessen dabei, dass die Welt nicht danach fragt. Sie igeln sich in ihr privates Glück ein und glauben fest an das Gute im Menschen. Die kalte ökonomische Realität belehrt sie eines Besseren.

Pinneberg fliegt als Kontorist beim pommerschen Landprodukthändler Kleinholz raus, weil er an die Solidarität der Angestellten glaubt. Er zieht mit Emma nach Berlin. In der Metropole bekommt er einen Job als Verkäufer in einem Textilwarenhaus vermittelt. Als ihr Kind "Murkel" geboren ist, hat das Leben von Pinneberg und seiner Frau eine neue Mitte. Er kommt wiederholt zu spät zur Arbeit und fliegt raus. Die Landung ist hart. Mit dem guten Ruf verliert er mehr als sein Gehalt. Der Arbeitslose verliert nach der Wohnung auch an Selbstachtung. Er wird vom Polizisten als Armutsopfer vom Bürgersteig gestoßen. Aus dem Angestellten ist ein Abgestellter geworden. Doch Pinneberg will kein Dieb werden, er will sauber bleiben... Doch wie schnell wechselt das Glück?

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