Frank Zucht: Drachenträger

Frank Zucht beim Dr. Erdel Verlag

Frank Zucht: Drachenträger

Acryl auf Nessel, 60 x 80 cm, 2005

Offen, kraftvoll, entschlossen.

"Drachenträger" ist eine kleine, sehr ausdrucksstarke Arbeit des Berliner Künstlers Frank Zucht. Sie steht paradigmatisch für sein Schaffen.

Frank Zuchts Bilderwelten sind gekennzeichnet von einer archaischen Bildsprache. Die Körper der Figuren sind massiv, wenig konturiert, stämmig und kräftig. Charakteristisch für Frank Zuchts Bilderwelten sind Tiere. Sehr häufig gehen Mensch und Tier eine starke Verbindung ein .Beide Körper sind eng miteinander verschlungen, so dass daraus nahezu Mischwesen entstehen.

Die räumliche Perspektive wird zugunsten einer starken Strukturgebung des Hintergrundes aufgegeben. Die emblematische figurative Darstellung tritt in Spannung zum mehrschichtigem Farbauftrag des abstrakten Hintergrunds. In dieser Arbeit ist auch der Körper des Tieres von mehreren Farbauträgen stark strukturiert. Die Komposition lebt von der Dynamik der Farbpalette und den verschiedenen Schichtungen des Farbauftrags.

Frank Zucht studierte sieben Jahre bei Horst Antes. Während seines mehrjährigen Studienaufenthalts in Australien beschäftigte er sich intensiv mit der Kultur der Aborigines. Längere Reisen nach Mexiko und auf die kanarischen Inseln prägen seine besondere Bildsprache sowie die Farbpalette.

Mehr Informationen und Detailansichten: http://erdel-shop.de/fz_drachentraeger


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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Figurine zu  Beckett: "Das letzte Band" für die Münchner Kammerspiele 1991, Mischtechnik, 47,5 cm x 34 cm, in Privatbesitz.

"Eines Abends, spät, in der Zukunft": Krapp, ein greiser, einsamer Mann, bespricht ein Tonband. So tat er es viele Male, dieses Mal wird es das letzte Mal sein. Was bleibt vom Leben? Lohnte es all die Mühe? Was bleibt unterm Strich?

Die graue Beckett-Figur erhält aber immer nur Antworten von seinem früheren Leben, alles frühere Tonbandaufnahmen. Als Schriftsteller ist er gescheitert, als Mann ebenso. Das Glück, die einzige Aussicht auf Glück im Zusammensein mit seiner Geliebten, hat er aufgegeben für die Kunst.

Volker Pfüller erfasste die beckettsche Existenz des Menschen in ihrem Sein und Verderben durch Verknappung und Verdichtung.

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