Frank Zucht: Drachenträger

Frank Zucht beim Dr. Erdel Verlag

Frank Zucht: Drachenträger

Acryl auf Nessel, 60 x 80 cm, 2005

Offen, kraftvoll, entschlossen.

"Drachenträger" ist eine kleine, sehr ausdrucksstarke Arbeit des Berliner Künstlers Frank Zucht. Sie steht paradigmatisch für sein Schaffen.

Frank Zuchts Bilderwelten sind gekennzeichnet von einer archaischen Bildsprache. Die Körper der Figuren sind massiv, wenig konturiert, stämmig und kräftig. Charakteristisch für Frank Zuchts Bilderwelten sind Tiere. Sehr häufig gehen Mensch und Tier eine starke Verbindung ein .Beide Körper sind eng miteinander verschlungen, so dass daraus nahezu Mischwesen entstehen.

Die räumliche Perspektive wird zugunsten einer starken Strukturgebung des Hintergrundes aufgegeben. Die emblematische figurative Darstellung tritt in Spannung zum mehrschichtigem Farbauftrag des abstrakten Hintergrunds. In dieser Arbeit ist auch der Körper des Tieres von mehreren Farbauträgen stark strukturiert. Die Komposition lebt von der Dynamik der Farbpalette und den verschiedenen Schichtungen des Farbauftrags.

Frank Zucht studierte sieben Jahre bei Horst Antes. Während seines mehrjährigen Studienaufenthalts in Australien beschäftigte er sich intensiv mit der Kultur der Aborigines. Längere Reisen nach Mexiko und auf die kanarischen Inseln prägen seine besondere Bildsprache sowie die Farbpalette.

Mehr Informationen und Detailansichten: http://erdel-shop.de/fz_drachentraeger


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Kunstwerk im Fokus

Volker Pfüller: Szene aus "Der zerbrochene Krug" 2006, Kreide, Acryl, 39 cm x 31 cm

"Die Linien des Lebens sind verschieden /
Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen."

Das Publikum beurteilte Kleists Stück "Der zerbrochene Krug" nach der Uraufführung am Weimarer Hoftheater am 2. März 1808 als abgeschmackt und langweilig. Da half es auch nichts dass Goethe höchstselbst Regie führte. Heinrich von Kleist war gar nicht erst anwesend. Die zahlreichen Misserfolge hatten sein Selbstbeswusstsein nachhaltig angekratzt. Goethe waren schon bei der Lektüre Zweifel über den Erfolg des Stücks beim Publikum gekommen, doch tat er sein möglichstes, um das Stück dem Publikum näher zu bringen. "'Der zerbrochene Krug' hat außerordentliche Verdienste, und die ganze Darstellung dringt sich mit gewaltsamer Gegenwart auf. Nur schade, dass das Stück auch wieder dem unsichtbaren Theater angehört."

Mit dem "unsichtbaren Theater" meinte Goethe die dramaturgische Form des Enthüllungsdramas, in dem nach und nach ein vergangenes Geschehen ans Licht kommt. Das Vorbild dafür war "König Ödipus" von Sophokles - auch für Kleist, denn nicht zufällig hat sein Dorfrichter einen Klumpfuß wie Ödipus und ermittelt wie dieser gegen sich selbst. Aber im Unterschied zum Helden der antiken Tragödie weiß Adam genau, dass er der Schuldige ist. Seine Versuche, den Hals aus der Schlinge zu ziehen, machen ihn zur komischen Figur und ist von vielen großen Charakterdarstellern gespielt worden. Heute ist das Stück keineswegs mehr 'unsichtbar', sondern gehört zu den meistgespieltesten Stücken.

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